Wahrscheinlich enstand die Faustsage nach dem Tod eines Mannes, der wirklich schon etwa dreihundret Jahre vor Goethe lebte und Faust hieß. Er war ein berühmter Zaubereer und Wahrsager, der in vielen süddeutschen Städten auftrat, aber die über ihn erzähten Zaubergeschicheten, die nach sienem Tod in vielen Büchern bescrieben wurden, haben in Wirklichkeit gar nichts mit ihm zu tun.

Goethe war schon im Jahre 1772 mit der Faust Dichtung beschäftigt.

Als Goethe als fünfjähriger ein von Christopher Marlowe über Faust geschriebenes Theaterstück sah, war Faust darin als ein Mann gezeigt, der alle Geheimnisse der Welt vershene wollte. Deswegen schloss er mit dem Teufel einen Vertrag, in dem im Tausch gegen alles Wissen der Welt nach 24 Jarhren der Teufel die Seele von Faust erhält.

In Goethes Dichtung erhält der Teufrel Fausts Seels sobald Faust sagt, daß er zufrieden sei, weil er alle Geheimnisse der Welt erfahren habe einige Erharungen gesammelt habe. Aber am Ende erhält der Teufel keine Seele, weil die Engel in einem Kampf über den Teufel Mephisto siegten. Die Engel tragen Fausts Seele in den Himmel, weil:

Wer immer stebend sich bemüht, den können wir erlösen.

In Goethes Faust wurde Faust nicht mit der Hölle bestraft. Früher glaubte man, daß es eine Sünde sei, die Welt und ihre inneren Gesetze versuchen zu verstehen.

Nach Goethe hat Thomas Mann auch einen Roman "Doktor Faustus" gescrieben, der in das zwanzigste Jahrhundret verlegt wurde. Sein Faust verkauft sich an die dunkle Macht des Nationalsozialismus.

Auch viele Opern von Faust enstanden. Die am häfigsten gespielte Oper wurde von Charles Gounod geschrieben, die Margarete heißt. Aber der eigentliche Faust gehört Goethe.